Datenschutz schützt nicht einfach nur Daten
Datenschutz schützt Menschen

Warum man einen Datenschutzbeauftragten benötigt

Es gibt viele Gründe, weshalb Unternehmen einen Datenschutzbeauftragen bestellen müssen (und am besten natürlich nicht irgendeinen …):

  • Zum einen ist es schlicht erforderlich, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Ab 9 Mitarbeitern, die mit personenbezogenen Daten zu tun haben, ist man verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten (DSB) zu bestellen (§ 4f BDSG). Das Nicht-Bestellen eines DSB kann mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden (§ 43 Abs. 1 Nr. 2 BDSG).
  • „Schlimmer“ als solche Sanktionen könnte der Reputationsverlust sein, wenn etwas schiefgeht und personenbezogene Daten von Mitarbeitern oder Kunden Unbefugten zugänglich werden. Medien und Öffentlichkeit sind anders als noch vor einigen Jahren hier sehr hellhörig geworden.
  • Außerdem vergisst das Internet nichts: Wenn es also zu einem Vorfall oder Schaden kommt, wird dieser über Jahre immer über die Google-Suche jedem ins Auge fallen, der sich über das Unternehmen informieren möchte.
  • Eine datenschutzkonforme Gestaltung von Prozessen hilft auch anderen Zielen und für andere Unternehmensbereiche, z. B. indem ein ungewollter Abfluss von Knowhow durch geeignete Maßnahmen verhindert wird.
  • Die Wahrscheinlichkeit steigt, von einer Kontrolle betroffen zu sein. Vor einigen Jahren war dies z.B. im produzierenden Gewerbe eher unwahrscheinlich. Nun jedoch kommt es zunehmend vor, dass z.B. Mitarbeiter, die unfreiwillig das Unternehmen verlassen, mit einer Beschwerde zu einem Datenschutzthema „zurückschießen“ und die Datenschutz-Aufsichtsbehörde einschalten.
  • Und außerdem: Es tut nicht weh.
    Viele Unternehmer erwarten mehr Aufwand als es am Ende tatsächlich wird. Wir kommen nicht als Aufsichtsbehörde, sondern beraten sehr konkret und pragmatisch. Wir wollen die Daten von Menschen schützen, ohne dabei die unternehmerischen Anliegen unserer Kunden aus den Augen zu verlieren.

Es kommt noch etwas Anderes hinzu:
Im Moment ist ein guter Zeitpunkt, das Thema Datenschutz anzufassen. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt zum 25. Mai 2018 in Kraft.

  • Man könnte, wenn man erst einmal mit einer Bestandsaufnahme im Unternehmen beginnt, evtl. erforderliche Maßnahmen gleich auf die neue Rechtslage hin ausrichten und würde sich einen späteren Anpassungsaufwand sparen.
  • Und würde damit auch den deutlich höheren Bußgeldern entgehen, die mit der neuen DSGVO kommen. Das BDSG war ein eher zahnloser Tiger, was diesen Bereich angeht. Ab Mai 2018 ist man im Zweifelsfall mit 4% des Konzernjahresumsatzes dabei – das kann teuer werden.
Kurzprofil fox-con

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